BAUMHÖHLEN FÜR
HÖNIGBIENEN


Ein Bienenvolk in einer Baumhöhle, die in etwa 6 Meter Höhe angebracht werden, lebt in einer einzigartigen Symbiose mit bis zu 3.000 Insekten und Mikroorganismen zusammen. Dies ist die Nahrungsgrundlage für Vögel und Säugetiere. Die wilden Honigbienen in Ihrem natürlichen Baumhöhlen Habitat fördern die Biodiversität. Durch die Bestäubung der wilden Honigbienen wird die Pflanzen-, Sorten- und Artenvielfalt in einem Umkreis von 1 bis 3 km um die Bienenhöhlen gefördert. 

DIE ZEIDLER UND IHR ZEICHEN


Zeidlerei ist eine über 1.000 Jahre alte Kulturtechnik und fördert die Vernetzung naturnaher Lebensräume.
Ziel ist die artgerechte und naturnahe Form der Bienenhaltung. Die „Dunkle Biene“ Apis mellifera mellifera biesiedelte ursprünglich Baumhöhlen in Deutschlands Wäldern. Der Zeidler arbeitet mit Schwärmen im Naturwaben-Stabilbau, das heißt, die Bienen werden in 6 m Höhe in so genannten Klotz- und Baumbeuten, traditionell in Höhlungen lebender Bäume in Laubmischwäldern oder deren Randstreifen angesiedelt. Die Bienenhöhlen werden mit traditionellen Zeidlerwerkzeugen hergestellt.

Die Zeidler Kennzeichnen Ihre Bäume mit einem Tamka. Dieses Zeidler Tamka, lässt sich vom Steigerwald (Bayerische Stadtsforsten), Wigierski Nationalpark (Polen) bis in den Shulgan Tash Nature Reserve im südlichen Ural in Russland in einer 500 jährigen Zeidler Linie zurückverfolgen.

Dieses Tamka hat Bernd Schock von den Zeidler MeisternInnen Sabine Bergmann, Heinz Risse, Jacek Adamczewski und Andrey Padura erhalten.

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